Einbau trotz mangelnder Bausubstanz

Familie Allsen

Frau Allsen, 
Wir haben uns ja über wirklich seltsame Umstände kennengelernt. Die Montage ihres ToMi-Lifts hatte sich ja damals als Problemfall entpuppt.

Hallo Herr Ginzel, 
ich erinnere mich noch sehr gut daran. Wir hatten es nicht leicht. Die Planung für den ToMi-Lift stand schon mehrere Monate. Sie haben sich ja sorgfältig mit den Architekten unterhalten. Der Neubau der Immobilie war mit dem Bau eines Lifts geplant. Wir wussten, dass Sie sich direkt mit den Architekten und Bauingenieuren in Verbindung setzen würden. Das war uns wichtig.

Ganz genau, bei der Montage ist eine persönliche Absprache mit allen Verantwortlichen sehr wichtig. Ohne gute Projektplanung kann einiges schief laufen. Können Sie denn noch einmal kurz erzählen was denn das genaue Problem in Ihrem Fall war?

Sehr gerne! Der Plan war ursprünglich, mit dem ToMi-Lift den 1. mit dem 3. Stock zu verbinden. Allerdings konnten wir den DOMUS-Lift nicht auf der 1. Etage platzieren, da die Bausubstanz nicht tragfähig genug war. Die Bausubstanz wurde nicht ausreichend verdichtet. Da war nicht gut gearbeitet worden. Wir waren also mit allen dazugehörigen Konsequenzen gezwungen, den Lift im Erdgeschoss zu platzieren.

Und wie konnten wir Sie letzten Endes überzeugen das Projekt nicht vollständig abzubrechen?

Zu meinem Vorteil konnten wir den Lift unabhängig von den Architekten entsprechend anpassen. Die vorgesehene Montage haben wir dann durch spezielle Konfigurationen doch noch umgesetzt. Wir konnten die Liftkabine zu Gunsten des Gewichts optisch reduzieren. Dadurch haben wir es knapp geschafft, trotz der Baumängel, die Gewichtsgrenze zu unterschreiten. Die oberste Priorität war, den Lift nicht im Erdgeschoss platzieren zu müssen. Das hätte die Mieter stark eingeschränkt.

Auch für uns war das ein Sonderfall. Hatten Sie Sorge uns die Lösung dieses Problems zu überlassen?

Nach unserem Gespräch nicht mehr. Ich hatte schnell das Gefühl, dass Sie sich sehr flexibel auf die neuen Fakten eingestellt haben. Ein wenig improvisieren muss man ja oft und Sie haben mich über jeden Schritt genau informiert. Es ist immer gut wenn man sich bei so etwas auf kompetente Leute verlassen kann.

Sie sind bestimmt froh, dass das ganze nicht mit hohen Mehrkosten verbunden war und sie Ihr Bauvorhaben doch noch zu einem guten Ende bringen konnten. Was denken Sie nach einiger Zeit über den Verlauf des Einbaus?

Mitlerweile können wir alle darüber lachen. Damals war das alles natürlich nicht sehr lustig, aber bei der Fertigstellung des Hauses hat man den Unterschied garnicht mehr bemerkt. Wir werden Sie bei weiteren Bauprojekten bestimmt wieder hinzuziehen.

Danke für das Gespräch.